Arbeit ist schön – ich könnte stundenlang zuschauen

Während die einen fleissig am neuen Haus arbeiten, geniessen andere während der gleichen Zeit ruhige Ferientage im Cevi-Zentrum Hasliberg. Die Erholung wird durch die Baustelle praktisch nicht beeinflusst, die Nächte erholsam wie immer. Die Kinder haben – auf Abstand gehalten mit dem Zaun – spannende Einblicke auf das, was auf der Baustelle geschieht. Go2016 bietet also einmalig eine zusätzliche Attraktion zu den übrigen Angeboten.

Einige Impressionen laufender Arbeiten und erholsamer Sommer-Ferientage.

Ach ja: Unsere Wunschliste macht keine Sommerpause!

Altes geht – neues kommt: Von Dächern und Schläuchen

Das Alte ist nun wirklich weg: Die grosse Mulde mit Abbruchmaterial wurde abtransportiert und wird nun korrekt entsorgt. Es immer wieder erstaunlich, was die kleine Brücke zum Zentrum passiert und sie dabei tragen muss. Diesmal war es ein grosser Lastwagen, der mit nur wenigen Zentimetern Abstand seitlich die Laste abführen musste.

Über die gleiche Brücke wurden auch die neuen Dachschindlen fürs Dach geliefert, die nun fachmännisch montiert werden.

Im Innern des Hauses wurden die Unterböden erstellt (und dazu viel Sand zu Schalldämmung verbaut), Rohre verlegt und Dampfsperren gelegt. Vieles im Haus sieht nun „neu“ aus – das Haus wandelt sich!

Angelika Zimmermann, unsere Bauführerin

Zimmermann  – ein passender Namen für die Bauführerin eines Holzhaus-Bauprojektes. Hier stellen wir Angelika Zimmermann kurz vor.

– Angelika, Du bist Bauführerin für Go2016. Stell Dich doch kurz vor.

Ich wohne in Thun und arbeite seit bald zwei Jahren bei Geissbühler Architekten in Heimberg. Davor habe ich an der Fachhochschule in Burgdorf Architektur studiert.

– Was ist Deine konkrete Arbeit hier vor Ort? Wie sieht der Tagesablauf aus?

Meine Arbeitstage sind sehr unterschiedlich. Ich bin fast jeden Tag auf der Baustelle und bespreche mit den Planern und Handwerkern die Details und kläre offene Fragen. Den Rest des Tages arbeite ich im Büro, wo ich die Planung etc. mache. Bei diesem Projekt mache ich die Projekt- und Bauleitung, sowie die ganze Ausführungsplanung und die Ausschreibungen. Diese verschiedenen Funktionen bringen alle auch unterschiedliche Aufgaben mit sich.

– Was sind aktuell die grössten Herausforderungen die Du siehst?

Der ganze Umbau an sich ist eine Herausforderung für mich. Der Abbruch war besonders spannend, da der Zustand der Bausubstanz bis zu diesem Zeitpunkt unklar war. Wir waren aber positiv überrascht über den Zustand, aber auch über die Qualität des Gebauten. Die grösste Herausforderung ist, dass wir hier nicht alles im Voraus am Computer planen können, sondern auf die Begebenheiten am Bau reagieren müssen. Daher muss fast jeder Ecken separat besprochen werden und nach Lösungen gesucht werden. Standarddetails gibt es hier kaum, was den Bau wiederum spannend macht.

– Ist go2016 einfach eine weitere Baustelle wie viele andere oder spürst Du hier einen Unterschied?

Mir fällt besonders das friedliche und ruhige Arbeitsklima auf. Es ist ein «Hand in Hand» arbeiten und die Handwerker und Planer, aber besonders auch die Bauherrschaft, sind hilfs- und kompromissbereit und an guten Lösungen interessiert. Grundsätzlich freue ich mich jedes Mal, wenn ich zum CVJM- Zentrum fahre, weil mir der Ort gut gefällt.

– Wenn Du nicht auf der Baustelle bist: Was machst Du in der Freizeit?

In meiner Freizeit bin ich gerne draussen, am liebsten entweder auf meinem Motorrad oder dem Segelboot und verbringe viel Zeit mit meinen Freunden.

– Danke für Deine Arbeit hier im Cevi-Zentrum. Wir sind gespannt!